~ ihr müsst das nicht lesen, ich musste es nur schreiben. der letzte absatz sollte reichen zum verständnis 😉 ~

nach dem trubel in den lezten wochen – aber besonders in der letzten woche ist es ungewohnt nicht planen zu müssen, wen man wann am nächsten tag wo treffen wollte – und mit wem man sich noch wegen dem anderen treffen koordinieren muss.
alle sind ausgeflogen. einigen kommen bald zurück, andere nicht ganz so bald – aber in einer absehbaren zeitspanne, und bei manchen ist man sich nicht sicher, ob ein „Lebewohl!“ nicht die bessere verabschniedung gewesen wäre. ich habe keine ahnung, ob irgendeine der ebenfalls betroffenen personen auch darüber grübelt oder ob es niemanden weiter tangiert, weil für jede person die geht, eine neue erscheint – bei mir funktioniert es irgendwie nicht, dass schnell jemand nachrückt um die lücke zu schließen (falls das überhaupt irgendwann passiert).
es ist mir unangenehm, dass jedes „gehen-lassen“ einer lieben person, egal ob kurzzeitig, längerfristig oder dauerhaft, bei mir spuren hinterlässt. ich hasse es, weil es meine stimmung drückt und mich traurig macht. wahrscheinlich machen diese spuren einem zu der person, die man ist (je nachdem wie sehr man sich davon „beeindrucken“ lässt. es gibt bestimmt auch menschen, an denen so etwas spurlos vorbei geht), aber das macht es ja nicht besser… oder einfacher eine zeitliche/räumliche trennung hinzunehmen.
natürlich lerne ich gerne neue leute kennen – aber noch viel lieber ist mir die sicherheit bekannter menschen, bei denen man sich sofort wohl fühlt, mit denen man erinnerungen teilt, die an den gleichen stellen eines films lachen, bei denen man „da musste ich an dich denken“ sagt – oder auch einfach mal gar nicht reden muss.

aktueller anlass hat mich leider daran erinnert, dass niemand weiß was morgen oder übermorgen sein wird. vielleicht geht die welt ja doch demnächst unter – ohne vorankündigung. vielleicht kommt eine person, die man verabschiedet hat, schneller zurück als gedacht – vielleicht aber auch gar nicht mehr, und man denkt irgendwann darüber nach, was man als letztes gesagt hat. ein „bis bald“ könnte also genauso ein „lebewohl“ sein.
die zeit, die man tatsächlich mit freuden, bekannten, familie, menschen verbringt ist zwar wichtiger, als der abschied von ihnen, aber trotzdem vergisst man die gute zeit gern in der schlechten.

also.. jetzt höre ich lieber auf. ^_^ nur weil ich abschiede hasse, heißt das natürlich nicht, dass ich euch nicht baldigst wieder hier haben möchte oder dort sein will. das eine muss man wohl ertragen wenn man das andere will.
ich hoffe es geht euch allen gut!

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